Das Lehmbauprojekt in Dankersen heißt UNDUGU (Kisuahili : Partnerschaft)

Im Juni/Juli 1996 reiste eine Gruppe Schüler des Ratsgymnasiums und junger Gemeindemitglieder der Marienkirchengemeinde unter der Leitung von Pastor Frieder Küppers und Lehrer Ulrich Kügler nach Tanzania, um dort einen Monat mit den Menschen in Mtae, einem kleinen Bergdorf in den Usambara-Bergen zu leben und zu arbeiten. Zusammen mit den afrikanischen Gastgebern, einer Jugendgruppe aus dem Dorf, bauten die Schüler einen Glockenturm als Symbol gelebter Partnerschaft.

Im September/Oktober 1997 werden nun zehn Mitglieder dieser Jugendgruppe aus Mtae/Tansania für einen Monat nach Minden kommen. Auch die Afrikaner werden mit Jugendlichen der St. Mariengemeinde und Schülerinnen und Schülern des Ratsgymnasiums zwei Lehmhäuser, eines als westfälisches Ständerhaus  und das andere nach tansanischer Bauweise , auf dem Gelände des Kindergartens „Arche" bauen. Die jeweils  ca 20 qm großen Gebäude werden nach der Fertigstellung als Spielhäuser  genutzt.

Beteiligung der Klasse 8c, 9a, 9diff (Kunst im gesellschaftlichen Umfeld) und des Kunst-Kurses Kl.11 (Bericht der Schülerinnen und Schüler, mit Fotos)

Verschiedenste Arbeiten mit Lehm und gemeinsames authentisches Erleben einer anderen Kultur:
Stampfen des Lehms mit den Füßen für Lehmsteine, Lehmmörtel, Lehmbewurf, Fertigung von Lehmsteinen, Auskleiden der Fachwerkgefache mit Weidenruten, Bewerfen mit Strohlehm, Vermauern der Gefache mit Lehmziegeln, Bewerfen der afrikanischen Rundbaukonstruktion mit Lehm, Dach decken mit Ziegeln bzw. Strohdach, außerdem gemeinsame Mittagessen mit den Afrikanern, gemeinsames Singen, afrikanische Unterrichtsstunden  „Kisuahili for Beginners" und „Common Customs in Tansania"

(Uli Kügler)

 

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